Ricken

Das Dorf Ricken ist untrennbar mit dem Passweg vom Toggenburg ins Linthgebiet verbunden. Das Dörfchen ist erst in den letzten vier Jahrhunderten entstanden. Vorher war diese Gegend ein einsames Grenzland mit wenigen zerstreuten Bauerngehöften.

Diesem Übergang kam grosse Bedeutung durch die Zugehörigkeit des heutigen Seebezirks zur Grundherrschaft des Klosters St. Gallen zu. Nicht zu übersehen ist, dass die Pilgerstrasse aus dem süddeutschen Raum nach Einsiedeln über den Ricken führte.

Der zunehmende Pilger- und Reiseverkehr liess auf dem Ricken vier Gasthäuser entstehen. Von 1835 bis 1910 war Ricken Station der Postkutsche zwischen Uznach und Wattwil.

Am Ende der Postkutschenära wurde es jahrzehntelang recht ruhig. Tourismus- und Freizeitverkehr brachte eine Neubelebung. Das ideale Wandergebiet in nebelfreier Zone und die abwechslungsreiche Skiloipe locken Erholungssuchende auf den Ricken.

 

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